Wissenschaftsportal für Medizinalcannabis
Herrsching/Troisdorf – Die neue Plattform der Canify AG in Zusammenarbeit mit IhreApotheken.de vernetzt Apotheken, Hersteller und Patienten – für ein verlässliches Sortiment, starke Qualität und hohe Verfügbarkeit. Die Canify AG startet gemeinsam mit IhreApotheken.de KGaA (iA.de) 2026 mit CATHAROS, dem größten digitalen Marktplatz für medizinisches Cannabis in Deutschland. Die Kooperation baut auf dem praxiserprobten Plattform-System […]
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Prag – Menschen, die über viele Jahre regelmäßig Cannabis konsumieren, weisen strukturelle Veränderungen im präfrontalen Kortex auf. Das zeigt eine Bildgebungsstudie, deren Ergebnisse beim 34. Europäischen Kongress für Psychiatrie (European Congress of Psychiatry, EPA) in Prag präsentiert wurden (Abstract Nr. O065). Die Veränderungen fanden sich vor allem in einer für exekutive Funktionen relevanten Region. [Weiterlesen] Quelle: […]
Berlin – Rund zwei Jahre nach der Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland sind bundesweit 413 Anbauvereine entstanden. Niedersachsen ist mit 85 Cannabis-Clubs bislang das Bundesland mit den meisten genehmigten Anbauvereinigungen im Verhältnis zur Einwohnerzahl, wie aus einer Umfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) unter allen 16 Bundesländern hervorgeht. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Zu den 66 Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit gehört auch, Cannabisblüten aus der Erstattung zu streichen. Damit soll der geringen Evidenz Rechnung getragen und Geld gespart werden. Die Versorgung von Cannabispatienten gefährde ein Erstattungsausschluss nicht, so die Kommission. Die cannabisversorgenden Apotheken sehen das anders. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Als das Konsumcannabisgesetz am 1. April 2024 in Kraft getreten ist, waren die Ziele klar: Politiker wollten den Schwarzmarkt eindämmen, Konsumenten entkriminalisieren sowie den Gesundheits- und den Jugendschutz verbessern. 2 Jahre später liefert ein aktueller Zwischenbericht des Forschungsprojekts EKOCAN ein gemischtes Bild: Während die Zahl der Cannabisdelikte spürbar zurückgeht, verlieren Präventionsangebote an Reichweite – und […]
Berlin – Medizinisches Cannabis wird oft mit einem zu hohen Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) verordnet. Zu diesem Ergebnis kommt die zweite Zwischenauswertung des Konsumcannabisgesetzes (KCanG). Die Autoren des Evaluationsprojekts empfehlen deshalb Beschränkungen der Wirkstoffstärke bei ärztlichen Cannabisverordnungen. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Der zweite Evaluationsbericht des Cannabisgesetzes zeigt, dass sich sehr viele Konsumenten hochpotentes medizinisches Cannabis im Internet beschaffen. Die Experten fordern daher weniger restriktive Bestimmungen für sogenannte »Cannabis Social Clubs« und eine THC-Obergrenze für frei verschreibbare Cannabisblüten. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Berlin – Zwei Jahre nach der umstrittenen Freigabe von Cannabis für Volljährige kommen aus dem Unionsteil der Bundesregierung deutliche Kritik und Forderungen nach Korrekturen. Gesundheitsministerin Nina Warken nannte die Teillegalisierung einen Fehler. [Weiterlesen] Quelle: www.apotheke-adhoc.de
Karlsruhe – Internetportale dürfen nicht für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis werben. Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel sei in Deutschland verboten, erklärte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (Az. I ZR 74/25). Dabei sei es ohne Belang, ob konkrete Produkte oder bestimmte Hersteller genannt werden, sagte der Vorsitzende Richter des ersten Zivilsenats, Thomas Koch. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis dürfen Medizinalcannabis-Plattformen nicht werben, das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Dies gelte auch, wenn keine bestimmten Produkte oder Hersteller genannt werden. Geklagt hatte die Wettbewerbszentrale. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
München – Paare mit Kinderwunsch können bereits vor der Schwangerschaft die Weichen für die Gesundheit ihres zukünftigen Kindes stellen. Studien weisen zunehmend darauf hin, dass der Konsum von Alkohol, Cannabis und Nikotin nicht nur die Fruchtbarkeit beeinträchtigt, sondern schon Monate vor der Zeugung erheblichen Einfluss auf die kindliche Entwicklung haben kann. Die Stiftung Kindergesundheit empfiehlt daher […]
Berlin – Die Teillegalisierung hat bislang wenig Einfluss auf den Cannabiskonsum. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) heute. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Sydney – Für die Behandlung von psychischen Erkrankungen mit medizinischem Cannabis, die in vielen Ländern populär geworden ist, gibt es bisher kaum Belege aus randomisierten Studien, die zudem häufig methodische Schwächen aufweisen. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Um die Evidenz von Cannabinoiden zur Behandllung psychischer Erkrankungen steht es schlecht. Zu diesem Schluss kommt ein systematischer Review mit Metaanalyse. Für bestimmte Erkrankungen gibt es immerhin Hinweise auf einen positiven Effekt – und es gibt Kritik an der Studie. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Die Laufzeit der Cannabidiol-Lösung (NRF 22.10.) war bislang auf ein Jahr begrenzt. Aufgrund aktueller Stabilitätsuntersuchungen im DAC/NRF-Labor kann die Frist nun auf zwei Jahre verlängert werden. Die Aufbrauchsfrist beim Patienten ist davon nicht betroffen, sie bleibt bei sechs Monaten. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
San Francisco/Oakland – Jugendliche, die Cannabis konsumieren, weisen im jungen Erwachsenenalter ein erhöhtes Risiko für psychiatrische Störungen auf. Das berichtet eine Arbeitsgruppe aus Kalifornien nach einer retrospektiven Kohortenstudie im JAMA Health Forum (2026; DOI: 10.1001/jamahealthforum.2025.6839). [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Das überarbeitete Medizinalcannabisgesetz (MedCanG) hat heute den Petitionsausschuss beschäftigt. Knapp 60.000 Unterzeichnende hatten sich gegen das geplante Verbot von Onlineverschreibung und Versand von Cannabisblüten ausgesprochen. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Berlin – SPD und Union sind sich bei den Plänen zur Änderung des Medizinalcannabisgesetzes weiterhin uneinig. Die Sozialdemokraten setzen sich für den Erhalt des Bezugs von Medizinalcannabis über Telemedizin und auf dem Versandweg ein, erklärte SPD-Politiker Matthias Mieves heute im Petitionsausschuss des Bundestags. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Im Podcast erzählt die auf Cannabis spezialisierte Apothekerin Melanie Dolfen, warum sie sich eine Verschärfung des Medizinal-Cannabisgesetzes wünscht und was noch passieren muss, um Cannabis als seriöses Arzneimittel zu etablieren. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Wiesbaden – Ein geplantes Forschungsprojekt in Wiesbaden zur legalen Abgabe von Cannabis über Apotheken ist gestoppt worden. Das Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) habe kürzlich den Antrag abgelehnt, erklärte die Wiesbadener Gesundheitsdezernentin Milena Löbcke. Die Stadt wolle nun rechtliche Schritte prüfen, um das Forschungsprojekt noch durchzusetzen. [Weiterlesen] Quelle: www.apotheke-adhoc.de
München – Für die Behandlung von chronischen neuropathischen Schmerzen, die auf einer oft irreversiblen Schädigung der Nervenfasern beruhen, gibt es derzeit kaum effektive Medikamente. Auch eine Wirkung der Cannabispräparate, die derzeit bei Betroffenen sind, ist nach einer aktuellen Übersicht in der Cochrane Database of Systematic Reviews (2026; DOI: 10.1002/14651858.CD012182.pub3) nicht belegt. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Berlin – Apotheken mit medizinischem Cannabis müssen in die Lagerung investieren. Die Beträge für die Blüten gehen schnell in die Zehntausende – das lockt Kriminelle an. In Frankfurt am Main geriet ein Lager der Kissel-Apotheke ins Visier von Dieben. Sie entwendeten laut Polizei etwa sieben Kilogramm. Der Fall ging noch glimpflich aus. [Weiterlesen] Quelle: www.apotheke-adhoc.de
Berlin – Rx-Medikamente per Fragebogen: Der Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigt sich mit der Frage, wie viel die Verschreibungspflicht heutzutage noch wert ist. Die beiden Plattformbetreiber Wellster und Bloomwell kämpfen um ihr Geschäftsmodell. Laut Prozessbeobachtern ließ der BGH erkennen, dass er die Sache kritisch sieht. Bloomwell-CEO Dr. Julian Wichmann findet dagegen, dass seine Branche einen wichtigen Beitrag zur Arzneimittelsicherheit […]
Karlsruhe – Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft derzeit einen Rechtsstreit rund um die Frage, ob ein Internetportal für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis werben darf. Die Wettbewerbszentrale war gegen das Unternehmen Bloomwell vor Gericht gezogen, weil es darin einen Verstoß gegen Heilmittelwerberecht sieht. Wann ein Urteil fallen könnte, blieb nach der heutigen Verhandlung in Karlsruhe zunächst […]