Wissenschaftsportal für Medizinalcannabis
Der sogenannte Cannabinoid-Rezeptor wurde ursprünglich entdeckt, weil an ihm Wirkstoffe der Cannabispflanze binden. Tatsächlich gehört er jedoch zu einem körpereigenen Signalsystem. Forschende des Standortes München des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) zeigen nun, dass dieser Rezeptor in den Blutgefäßen die Entstehung von Arteriosklerose fördert. Arteriosklerose ist die häufigste Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall. Sie entsteht, […]
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Berlin – Der Cannabiskonsum ist unter jungen Männern zwischen 18 und 25 Jahren zuletzt weiter gestiegen. Die Zunahme zeige sich bereits seit fast 20 Jahren und setze sich nach der Teillegalisierung der Droge fort, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) in einem heute veröffentlichten Bericht mit. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Bath – Eine gewisse Cannabislegalisierung geht nicht zwangsläufig mit erhöhtem Konsum einher. Das ist ein Hauptbefund eines Reviews, das ein Forschungsteam der britischen Universität Bath gemeinsam mit internationalen Kollegen im Fachjournal The Lancet Psychiatry veröffentlichte. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
München – Das Münchner Biopharmaunternehmen Vertanical hat für das Cannabis-Fertigarzneimittel Exilby in Deutschland eine Zulassung zur Behandlung chronischer Kreuzschmerzen mit einer neuropathischen Komponente erhalten. Es soll ab September in Deutschland und Österreich auf den Markt kommen, teilte das Unternehmen mit. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und der Universität zu Lübeck zeigt erstmals strukturelle Veränderungen im Gehirn von Patientinnen und Patienten mit Depressionen nach einer Behandlung mit LSD. Die Forschenden wiesen nach, dass zwei moderate bis hohe Dosen LSD mit einer erhöhten Integrität der weißen Substanz in Hirnarealen einhergehen, die typischerweise bei Depressionen Beeinträchtigungen aufweisen. Neuer […]
Charité-Studie führt erstmals therapeutische Erfahrungen weltweit zusammen Die psychedelisch unterstütze Therapie, also der Einsatz der in psychoaktiven Pilzen enthaltenen Substanz Psilocybin oder von LSD zur Behandlung psychischer Erkrankungen, ist erneut in den Fokus gerückt. Zahlreiche Studien werden durchgeführt, gelegentlich ist von einer „Revolution in der Psychiatrie“ die Rede. Doch es gibt auch Zweifel. Während manche […]
Herrsching/Troisdorf – Die neue Plattform der Canify AG in Zusammenarbeit mit IhreApotheken.de vernetzt Apotheken, Hersteller und Patienten – für ein verlässliches Sortiment, starke Qualität und hohe Verfügbarkeit. Die Canify AG startet gemeinsam mit IhreApotheken.de KGaA (iA.de) 2026 mit CATHAROS, dem größten digitalen Marktplatz für medizinisches Cannabis in Deutschland. Die Kooperation baut auf dem praxiserprobten Plattform-System […]
Prag – Menschen, die über viele Jahre regelmäßig Cannabis konsumieren, weisen strukturelle Veränderungen im präfrontalen Kortex auf. Das zeigt eine Bildgebungsstudie, deren Ergebnisse beim 34. Europäischen Kongress für Psychiatrie (European Congress of Psychiatry, EPA) in Prag präsentiert wurden (Abstract Nr. O065). Die Veränderungen fanden sich vor allem in einer für exekutive Funktionen relevanten Region. [Weiterlesen] Quelle: […]
Berlin – Rund zwei Jahre nach der Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland sind bundesweit 413 Anbauvereine entstanden. Niedersachsen ist mit 85 Cannabis-Clubs bislang das Bundesland mit den meisten genehmigten Anbauvereinigungen im Verhältnis zur Einwohnerzahl, wie aus einer Umfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) unter allen 16 Bundesländern hervorgeht. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Zu den 66 Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit gehört auch, Cannabisblüten aus der Erstattung zu streichen. Damit soll der geringen Evidenz Rechnung getragen und Geld gespart werden. Die Versorgung von Cannabispatienten gefährde ein Erstattungsausschluss nicht, so die Kommission. Die cannabisversorgenden Apotheken sehen das anders. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Als das Konsumcannabisgesetz am 1. April 2024 in Kraft getreten ist, waren die Ziele klar: Politiker wollten den Schwarzmarkt eindämmen, Konsumenten entkriminalisieren sowie den Gesundheits- und den Jugendschutz verbessern. 2 Jahre später liefert ein aktueller Zwischenbericht des Forschungsprojekts EKOCAN ein gemischtes Bild: Während die Zahl der Cannabisdelikte spürbar zurückgeht, verlieren Präventionsangebote an Reichweite – und […]
Berlin – Medizinisches Cannabis wird oft mit einem zu hohen Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) verordnet. Zu diesem Ergebnis kommt die zweite Zwischenauswertung des Konsumcannabisgesetzes (KCanG). Die Autoren des Evaluationsprojekts empfehlen deshalb Beschränkungen der Wirkstoffstärke bei ärztlichen Cannabisverordnungen. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Der zweite Evaluationsbericht des Cannabisgesetzes zeigt, dass sich sehr viele Konsumenten hochpotentes medizinisches Cannabis im Internet beschaffen. Die Experten fordern daher weniger restriktive Bestimmungen für sogenannte »Cannabis Social Clubs« und eine THC-Obergrenze für frei verschreibbare Cannabisblüten. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Berlin – Zwei Jahre nach der umstrittenen Freigabe von Cannabis für Volljährige kommen aus dem Unionsteil der Bundesregierung deutliche Kritik und Forderungen nach Korrekturen. Gesundheitsministerin Nina Warken nannte die Teillegalisierung einen Fehler. [Weiterlesen] Quelle: www.apotheke-adhoc.de
Karlsruhe – Internetportale dürfen nicht für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis werben. Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel sei in Deutschland verboten, erklärte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (Az. I ZR 74/25). Dabei sei es ohne Belang, ob konkrete Produkte oder bestimmte Hersteller genannt werden, sagte der Vorsitzende Richter des ersten Zivilsenats, Thomas Koch. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis dürfen Medizinalcannabis-Plattformen nicht werben, das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Dies gelte auch, wenn keine bestimmten Produkte oder Hersteller genannt werden. Geklagt hatte die Wettbewerbszentrale. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
München – Paare mit Kinderwunsch können bereits vor der Schwangerschaft die Weichen für die Gesundheit ihres zukünftigen Kindes stellen. Studien weisen zunehmend darauf hin, dass der Konsum von Alkohol, Cannabis und Nikotin nicht nur die Fruchtbarkeit beeinträchtigt, sondern schon Monate vor der Zeugung erheblichen Einfluss auf die kindliche Entwicklung haben kann. Die Stiftung Kindergesundheit empfiehlt daher […]
Berlin – Die Teillegalisierung hat bislang wenig Einfluss auf den Cannabiskonsum. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) heute. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Sydney – Für die Behandlung von psychischen Erkrankungen mit medizinischem Cannabis, die in vielen Ländern populär geworden ist, gibt es bisher kaum Belege aus randomisierten Studien, die zudem häufig methodische Schwächen aufweisen. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Um die Evidenz von Cannabinoiden zur Behandllung psychischer Erkrankungen steht es schlecht. Zu diesem Schluss kommt ein systematischer Review mit Metaanalyse. Für bestimmte Erkrankungen gibt es immerhin Hinweise auf einen positiven Effekt – und es gibt Kritik an der Studie. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Die Laufzeit der Cannabidiol-Lösung (NRF 22.10.) war bislang auf ein Jahr begrenzt. Aufgrund aktueller Stabilitätsuntersuchungen im DAC/NRF-Labor kann die Frist nun auf zwei Jahre verlängert werden. Die Aufbrauchsfrist beim Patienten ist davon nicht betroffen, sie bleibt bei sechs Monaten. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
San Francisco/Oakland – Jugendliche, die Cannabis konsumieren, weisen im jungen Erwachsenenalter ein erhöhtes Risiko für psychiatrische Störungen auf. Das berichtet eine Arbeitsgruppe aus Kalifornien nach einer retrospektiven Kohortenstudie im JAMA Health Forum (2026; DOI: 10.1001/jamahealthforum.2025.6839). [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Das überarbeitete Medizinalcannabisgesetz (MedCanG) hat heute den Petitionsausschuss beschäftigt. Knapp 60.000 Unterzeichnende hatten sich gegen das geplante Verbot von Onlineverschreibung und Versand von Cannabisblüten ausgesprochen. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Berlin – SPD und Union sind sich bei den Plänen zur Änderung des Medizinalcannabisgesetzes weiterhin uneinig. Die Sozialdemokraten setzen sich für den Erhalt des Bezugs von Medizinalcannabis über Telemedizin und auf dem Versandweg ein, erklärte SPD-Politiker Matthias Mieves heute im Petitionsausschuss des Bundestags. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de