Wissenschaftsportal für Medizinalcannabis
San Francisco – Die zahllosen Schadstoffe in den Verbrennungsprodukten von Marihuana könnten die Lungen ebenso schädigen wie der Tabakrauch. Eine Querschnittstudie im Journal of General Internal Medicine (2025; DOI: 10.1007/s11606-025-09833-8) ermittelte einen dosisabhängigen Anstieg von Asthma und chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD), der teilweise auch bei Nichtrauchern erkennbar war. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
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In wenigen Tagen wird die Bundesregierung eine erste Evaluierung des Cannabisgesetzes (CanG) vorstellen. Doch schon jetzt deutet sich an, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bewahrheitet haben. Die Zukunft des umstrittenen Gesetzes dürfte vor allem von politischen Faktoren abhängen. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Die Zahl junger Erwachsener, die Cannabis konsumieren, ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen. Doch welche Auswirkungen der regelmäßige Gebrauch auf die Gesundheit hat, ist nicht abschließend geklärt. Drei Untersuchungen zeichnen ein eher negatives Bild für die weibliche Fruchtbarkeit, Typ-2-Diabetes und Herzerkrankungen. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Erlangen – Der Cannabiskonsum, der in Nordamerika unter Rheumapatienten seit der Legalisierung stetig zugenommen hat, wird auch in Deutschland immer beliebter. Darauf deutet eine aktuelle Umfrage hin, deren Ergebnisse auf dem Deutschen Rheumatologiekongress in Wiesbaden vorgestellt wurden (Abstract: EV.10). [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Berlin – Junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren konsumieren offenbar mehr Cannabis als vor zehn Jahren. Bei einer Befragung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) gaben 31,6 Prozent der jungen Männer an, mindestens einmal innerhalb des vergangenen Jahres Cannabis konsumiert zu haben, wie das Institut heute mitteilte. 2015 hatte der Anteil noch bei 20,6 […]
Berlin – Bundesärztekammerpräsident Klaus Reinhardt hält die Legalisierung von Cannabis weiterhin für falsch. „Die bisherige Evidenz, die ich kenne, spricht nicht dafür, dass die Harm Reduction, die wir durch die Legalisierung erreichen, den Schaden, den wir unter Umständen an anderer Stelle auslösen, überwiegt.“ [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren hat sich der Cannabiskonsum in den vergangenen zehn Jahren kaum verändert: Die aktuelle Drogenaffinitätsstudie 2025 des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) stellt ausgewählte Entwicklungen und Trends zum Cannabiskonsum junger Menschen in Deutschland vor. Der Bericht ordnet die neuen Zahlen und Erkenntnisse in den Kontext der vergangenen Jahre ein. {...}
Boston/Wien – Cannabiskonsumierende haben ein fast viermal höheres Risiko, innerhalb von 5 Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken, als Menschen, die die Droge nicht konsumieren. Das geht aus einer Analyse von Praxisdaten von mehr als 4 Millionen Erwachsenen hervor, die auf der diesjährigen Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) Mitte September in […]
Aktuell können keine Genehmigungen für die Einfuhr von Cannabis zu medizinischen Zwecken nach Deutschland erteilt werden. Das bestätigte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Anfrage von krautinvest.de. Grund sei, dass die aktuell beim Internationalen Suchtstoffkontrollamt (INCB) für das laufende Kalenderjahr gemeldet Bedarfsschätzung für Cannabis zu medizinischen Zwecken für Deutschland 122 Tonnen betrage. Diese […]
Cannabis-Konsumenten besorgen sich ihre Droge zunehmend auf Privatrezept von dubiosen Internetplattformen. Die Apotheken sitzen dabei zwischen allen Stühlen. Mögliche Auswege aus der Situation wurden bei der Expopharm diskutiert. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Seitdem Cannabis aus dem Betäubungsmittelgesetz entlassen wurde, ist ein erschreckend dynamischer Markt rund um die Bereitstellung entstanden. Einen kritischen Blick darauf warf die Geschäftsführerin des Verbands der Cannabis versorgenden Apotheken (VCA), Dr. Christiane Neubaur, bei der Expopharm. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Berlin – Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) will per Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG) die Online-Verschreibung und den Versand von Medizinalcannabis beenden. Stada begrüßt das Vorhaben als Beitrag zu mehr Patientensicherheit und fordert, die Regelung auch auf Cannabisextrakte auszuweiten. Zugleich trat der Konzern aus dem Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen (BPC) aus. [Weiterlesen] Quelle: www.apotheke-adhoc.de
Nach dem Konsum von Cannabis erreicht der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) auch die Eizelle, die monatlich in einem Follikel des Ovars heranreift. Labortests einer IVF-Klinik in Kanada, die in Nature Communications (2025; DOI: 10.1038/s41467-025-63011-2) veröffentlicht wurden, zeigen, dass THC die Reifung der Eizellen und die Trennung der Chromosomen bei der Zellteilung stört. Dies könnte dazu führen, dass Frauen, die […]
Eigentlich sollte an diesem Mittwoch das Bundeskabinett Verschärfungen des Medizinal-Cannabisgesetzes beschließen. Doch an dem Entwurf aus dem BMG hagelte es Kritik. Franziska Katterbach erläutert verfassungs- und europarechtliche Bedenken. [Weiterlesen] Quelle: www.lto.de
Forschungsschwerpunkt Integrierte Miniaturisierte Systeme (IMS) der Hochschule Kaiserslautern startet ein neues Forschungsprojekt Am Forschungsschwerpunkt Integrierte Miniaturisierte Systeme (IMS) der Hochschule Kaiserslautern startet ein neues Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Kristina Endres. Die Wissenschaftlerin ist seit kurzem Professorin am Standort Zweibrücken und kam von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, an der sie weiterhin assoziiert ist. {...}
Onlineverschreibung und Versand von Cannabisblüten sollen verboten werden, so sieht es ein Gesetzentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) vor. Morgen sollte das Thema eigentlich auf den Kabinettstisch, es flog aber von der Tagesordnung. Die SPD hat bereits Widerstand gegen die Pläne signalisiert – und verweist vorab auf das »Struck’sche Gesetz«. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Das Cannabisgesetz (CanG) der Ampel-Koalition soll den Schwarzmarkt austrocknen. Eine neue Umfrage zeigt jetzt, dass regelmäßige Cannabiskonsumenten inzwischen überwiegend auf legale Bezugsquellen zurückgreifen. Beliebt ist dabei auch Medizinalcannabis – eine Praxis, die die Bundesregierung zeitnah unterbinden will. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Online-Erhebung mit fast 11.500 Befragten zeigt deutliche Verschiebungen durch das neue Cannabisgesetz; Projekt von Frankfurt UAS in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Freiburg beleuchtete, welche Veränderungen von Konsummustern, Bezug und Einstellungen bei Konsumierenden durch das Gesetz stattgefunden haben. Das neue Cannabisgesetz (CanG) regelt seit 1. April 2024 den legalen Bezug von Cannabis auf verschiedenen Wegen. {...}
Wer sich regelmäßig einen Joint genehmigt, läuft Gefahr, eine Psychose zu entwickeln. Das Risiko dafür ist heute deutlich höher als noch vor 20 Jahren. Der Grund: Cannabis ist durch den gestiegenen THC-Gehalt in seiner Wirkung inzwischen fünfmal stärker. [Weiterlesen] Quelle: www.pta-forum.de
Berlin – Hendrik Streeck, Drogenbeauftragter der Bundesregierung, plädiert für staatliches Drug-Checking, also die chemische Analyse von Drogen vor dem Konsum. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
London – Eine Umfrage aus England zeigt, dass viele Cannabis-Konsumenten die psychoaktive Substanz Tetrahydrocannabinol (TGC) konsumieren, um psychische Störungen zu lindern. Nach den in BMJ Mental Health (2025; DOI: 10.1136/bmjment-2025-301810) vorgestellten Ergebnissen scheint der Cannabis-Konsum Depressionen, Angstzustände und Paranoia eher zu verstärken. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) hat im Streit um eine Werbeaktion für Rezeptanfragen der Cannabis-Plattform Bloomwell recht gegeben. Geklagt hatte die Apothekerkammer Nordrhein (AKNR). Um die beanstandete Aktion ging es vor Gericht aber gar nicht. Der Fall zeige, wie dringend die geplante Gesetzesänderung bei Medizinalcannabis sei, so die Kammer. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Düsseldorf – Die Teillegalisierung von Cannabis gehört nach Worten des Drogen- und Suchtbeauftragten der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), auf den Prüfstand. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Die Ergebnisse einer kleinen Studie legen nahe, dass auch der Konsum von geringen Mengen Cannabidiol bestimmte Leberenzymwerte ansteigen lassen kann. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de