Wissenschaftsportal für Medizinalcannabis
Berlin – Einige medizinische Cannabisblüten werden in Deutschland bestrahlt. Das dient der Produktsicherheit, um Mikroorganismen wie Schimmel, Bakterien und Pilze zu eliminieren. Ganz so einfach ist die Umsetzung für Hersteller allerdings nicht: Für jedes Kultivar muss eine separate Lizenz vorliegen. Der Hersteller Remexian ist in die Kritik geraten, weil er mehrere Kulturen mit derselben Lizenz bestrahlt haben […]
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Analyse 2019 bis 2023 am Kepler Universitätsklinikum Alkoholvergiftungen stellen am Kepler Universitätsklinikum bei Minderjährigen nach wie vor den größten Anteil von akuten stationären Aufnahmen in Zusammenhang mit Suchtmittelkonsum dar. Die aktuellen Daten zeigen jedoch einen leichten Rückgang dieser Alkoholvergiftungen. Gleichzeitig kommt es zu einer bedenklichen Zunahme an Nachweisen von Cannabis und Kokain, häufig im Rahmen […]
Eine Onlineplattform warb für Cannabis-Lieferungen über Lieferando. Die Apothekerkammer Nordrhein (AKNR) hat jetzt eine einstweilige Verfügung gegen den Anbieter erwirkt. Die Kammer betont, dass Rx-Arzneimittel nicht wie gewöhnliche Konsumgüter beworben werden dürfen. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Das Spezialpharmaunternehmen Medios betritt den Medizinalcannabismarkt. Dafür schließt sich der Anbieter von Individualmedizin mit dem niederländischen Cannabisanbieter Bedrocan International zusammen. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Medikamente auf Cannabis-Basis helfen bei chronischen Nervenschmerzen möglicherweise nicht oder nur wenigen Menschen, verursachen aber möglicherweise häufig unerwünschte Wirkungen. Das zeigt ein jetzt veröffentlichter, aktualisierter Cochrane Review. Allerdings ist die Studienlage derzeit unbefriedigend. Forschende fordern daher weitere Untersuchungen mit mehr Teilnehmenden und längerer Laufzeit, um das Verhältnis von potenziellem Nutzen und Risiken besser einschätzen zu […]
Charleston – In Ermangelung eines Medikaments zur Behandlung der Cannabiskonsumstörung haben US-Forschende den partiellen Nikotin-Agonisten Vareniclin, der zur Tabakentwöhnung entwickelt wurde, in einer randomisierten Studie mit Placebo verglichen. Nach den in Addiction (2026; DOI: 10.1111/add.70296) publizierten Ergebnissen wurde nur bei den männlichen Teilnehmenden eine Reduktion des Cannabiskonsums erreicht. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Bath – Ab welcher wöchentlichen Menge Tetrahydrocannabinol (THC) wird ein Cannabiskonsum problematisch? Das beschreiben Forschende um Rachel Lees Thorne von der Universität Bath im Rahmen der in Addiction publizierten CannTeen-Studie (2026; DOI: 10.1111/add.70263). Sie definierten darin Schwellenwerte für einen Konsum von Cannabis, ab denen Erwachsene und Jugendliche in der Regel eine Cannabiskonsumstörung entwickeln. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Um Missbrauch zu begegnen, will das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Zugang zu medizinischen Cannabisblüten erschweren. Die ABDA begrüßt die geplanten Verschärfungen. Cannabisanbieter laufen hingegen Sturm. Vor der Anhörung im Gesundheitsausschuss positionieren sich die Cannabisverbände. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Den Zugang zu medizinischen Cannabisblüten will das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verschärfen. An diesem Mittwoch berät der Gesundheitsausschuss des Bundestags über das neue Medizinalcannabisgesetz. Die ABDA plädiert dafür, auch Cannabis-Extrakte einzubeziehen, um Ausweichmanöver der Anbieter zu verhindern. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Erneut hat die Apothekerkammer Nordrhein (AKNR) eine Cannabisplattform in ihre Schranken gewiesen. Bloomwell darf laut einem Beschluss des Landgerichts Frankfurt weder mit Rapper Sido als Testimonial werben noch kostenlose Rezepte in Aussicht stellen. Die Kammer appelliert vor der anstehenden Beratung im Gesundheitsausschuss an die Politik, beim reformierten Medizinalcannabisgesetz (MedCanG) hart zu bleiben. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Experten haben neue Schwellenwerte entwickelt, bei welchem Cannabis-Konsum die Nutzer in der Regel eine sogenannte Cannabis-Konsumstörung entwickeln. Sie nennen konkrete wöchentliche THC-Werte, die man besser nicht überschreiten sollte. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Der Einsatz von Cannabis zu medizinischen Zwecken hat zuletzt deutlich zugenommen – die Evidenz jedoch nicht. Die Autoren einer aktuellen Übersichtsarbeit ziehen das Fazit: wenige gesicherte Indikationen, viele unterschätzte Gefahren. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Thomas Preis, Präsident der ABDA, wirbt für eine strengere Regulierung von Cannabis-Clubs, betont jedoch, dass medizinisches Cannabis weiterhin erlaubt bleiben müsse. Dies sagte er gegenüber der Rheinischen Post. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Düsseldorf – Cannabis-Clubs sollten nach Ansicht der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) strenger reguliert werden. Dadurch ließen sich negative Folgen für die Gesundheit der Konsumenten reduzieren, sagte ABDA-Präsident Thomas Preis der Rheinischen Post. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Berlin – Zwischen Union und SPD gibt es beim geplante Fernverordnungs- und Versandverbot für Medizinalcannabis offenbar Unstimmigkeiten. Aus der SPD-Bundestagsfraktion gibt es Stimmen, die die bislang geplanten Regelungen aufweichen wollen. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Washington – Die US-Regierung lockert die Regeln zu Cannabis, um die Forschung zur medizinischen Nutzung der Pflanze zu fördern. Präsident Donald Trump unterzeichnete ein entsprechendes Dekret, auf dessen Grundlage die Pflanze und der Bestandteil Cannabidiol (CBD) künftig in einer niedrigeren Drogenkategorie eingestuft werden. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Blasen-, Nieren und Prostatakrebs: Diese drei Krebsarten waren bei Menschen mit Cannabis-Abhängigkeit in einer bevölkerungsweiten Analyse aus den USA zwei- bis viermal häufiger als bei Menschen, die kein Cannabis konsumierten. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) möchte das Medizinal-Cannabisgesetz verschärfen und so online Cannabis-Plattformen einen Riegel vorschieben. Der Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen (BPC) warnt wiederum vor einer verschlechterten Versorgung und sieht zahlreiche kleine Apotheken bedroht. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Schätzungsweise 1,5 Prozent der Erwachsenen und etwa 2,5 Prozent der Jugendlichen in Deutschland missbrauchen Cannabis oder sind davon abhängig. Wie kann ihnen geholfen werden? Eine neue S3-Leitlinie hat die vorhandene – schmale – Evidenz zusammengetragen. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Die Bundesregierung möchte den Zugang zu medizinischem Cannabis deutlich erschweren, doch das geplante Gesetz stößt auf viel Widerstand. Für die Apothekerin Melanie Dolfen sind die strengeren Regeln notwendig, damit sich Cannabis als seriöses Arzneimittel durchsetzen kann. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Cannabis birgt insbesondere bei regelmäßigem und übermäßigem Konsum erhebliche gesundheitliche Risiken: Cannabisbezogene Störungen – darunter Missbrauch, Abhängigkeit und Entzugssyndrome – treten häufiger auf als gemeinhin vermutet wird. Eine neue S3-Leitlinie bündelt nun erstmals evidenzbasierte Empfehlungen für Diagnostik, Therapie und Versorgung von Jugendlichen und Erwachsenen mit cannabisbezogenen Störungen. Cannabis ist nach Alkohol und Tabak die weltweit […]
Ob Medizinalcannabis oder Rauschmittel: Die enthaltenden Cannabinoide werden über das Cytochrom-P450-System metabolisiert. Da sind Interaktionen mit bestimmten Arzneistoffen vorbestimmt. Worauf Apotheker achten sollten. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Berlin – Erste Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Cannabinoide eine positive Wirkung bei der Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) haben könnten. [Weiterlesen] Quelle: www.apotheke-adhoc.de
Providence/Rhode Island – Können Menschen ihren problematischen Alkoholkonsum senken, indem sie stattdessen zur Cannabisdroge greifen? US-Forschende haben diese Strategie des „California sober” in einer randomisierten Studie untersucht. Ihre Ergebnisse haben sie im American Journal of Psychiatry (2025; DOI: 10.1176/appi.ajp.2025011) vorgestellt. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de