Wissenschaftsportal für Medizinalcannabis
Karlsruhe – Internetportale dürfen nicht für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis werben. Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel sei in Deutschland verboten, erklärte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (Az. I ZR 74/25). Dabei sei es ohne Belang, ob konkrete Produkte oder bestimmte Hersteller genannt werden, sagte der Vorsitzende Richter des ersten Zivilsenats, Thomas Koch. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
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Für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis dürfen Medizinalcannabis-Plattformen nicht werben, das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Dies gelte auch, wenn keine bestimmten Produkte oder Hersteller genannt werden. Geklagt hatte die Wettbewerbszentrale. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
München – Paare mit Kinderwunsch können bereits vor der Schwangerschaft die Weichen für die Gesundheit ihres zukünftigen Kindes stellen. Studien weisen zunehmend darauf hin, dass der Konsum von Alkohol, Cannabis und Nikotin nicht nur die Fruchtbarkeit beeinträchtigt, sondern schon Monate vor der Zeugung erheblichen Einfluss auf die kindliche Entwicklung haben kann. Die Stiftung Kindergesundheit empfiehlt daher […]
Berlin – Die Teillegalisierung hat bislang wenig Einfluss auf den Cannabiskonsum. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) heute. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Die Laufzeit der Cannabidiol-Lösung (NRF 22.10.) war bislang auf ein Jahr begrenzt. Aufgrund aktueller Stabilitätsuntersuchungen im DAC/NRF-Labor kann die Frist nun auf zwei Jahre verlängert werden. Die Aufbrauchsfrist beim Patienten ist davon nicht betroffen, sie bleibt bei sechs Monaten. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
San Francisco/Oakland – Jugendliche, die Cannabis konsumieren, weisen im jungen Erwachsenenalter ein erhöhtes Risiko für psychiatrische Störungen auf. Das berichtet eine Arbeitsgruppe aus Kalifornien nach einer retrospektiven Kohortenstudie im JAMA Health Forum (2026; DOI: 10.1001/jamahealthforum.2025.6839). [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Wiesbaden – Ein geplantes Forschungsprojekt in Wiesbaden zur legalen Abgabe von Cannabis über Apotheken ist gestoppt worden. Das Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) habe kürzlich den Antrag abgelehnt, erklärte die Wiesbadener Gesundheitsdezernentin Milena Löbcke. Die Stadt wolle nun rechtliche Schritte prüfen, um das Forschungsprojekt noch durchzusetzen. [Weiterlesen] Quelle: www.apotheke-adhoc.de
München – Für die Behandlung von chronischen neuropathischen Schmerzen, die auf einer oft irreversiblen Schädigung der Nervenfasern beruhen, gibt es derzeit kaum effektive Medikamente. Auch eine Wirkung der Cannabispräparate, die derzeit bei Betroffenen sind, ist nach einer aktuellen Übersicht in der Cochrane Database of Systematic Reviews (2026; DOI: 10.1002/14651858.CD012182.pub3) nicht belegt. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Berlin – Apotheken mit medizinischem Cannabis müssen in die Lagerung investieren. Die Beträge für die Blüten gehen schnell in die Zehntausende – das lockt Kriminelle an. In Frankfurt am Main geriet ein Lager der Kissel-Apotheke ins Visier von Dieben. Sie entwendeten laut Polizei etwa sieben Kilogramm. Der Fall ging noch glimpflich aus. [Weiterlesen] Quelle: www.apotheke-adhoc.de
Berlin – Rx-Medikamente per Fragebogen: Der Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigt sich mit der Frage, wie viel die Verschreibungspflicht heutzutage noch wert ist. Die beiden Plattformbetreiber Wellster und Bloomwell kämpfen um ihr Geschäftsmodell. Laut Prozessbeobachtern ließ der BGH erkennen, dass er die Sache kritisch sieht. Bloomwell-CEO Dr. Julian Wichmann findet dagegen, dass seine Branche einen wichtigen Beitrag zur Arzneimittelsicherheit […]
Karlsruhe – Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft derzeit einen Rechtsstreit rund um die Frage, ob ein Internetportal für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis werben darf. Die Wettbewerbszentrale war gegen das Unternehmen Bloomwell vor Gericht gezogen, weil es darin einen Verstoß gegen Heilmittelwerberecht sieht. Wann ein Urteil fallen könnte, blieb nach der heutigen Verhandlung in Karlsruhe zunächst […]
Wiesbaden – Ein hessenweit einmaliges Pilotprojekt für Cannabis-Tests in Wiesbadener Clubs hat den Blick auf eine spezielle Gefahr für die Gesundheit gerichtet. Zwar hätten sich bei der Analyse von Inhaltsstoffen dieser Droge „glücklicherweise keine Hinweise auf Verunreinigungen durch synthetische Cannabinoide“ ergeben, teilte die Landeshauptstadt der Deutschen Presse-Agentur mit. Gerade bei selbst angebautem Cannabis sei jedoch eine teils […]
Berlin – „Wir brauchen für unsere Produktion – für Licht, Bewässerung und Klimatisierung – vor allem zuverlässig Strom, den bekommen wir hier“, sagte der Sprecher des Cannabis-Herstellers Aurora, Dirk Heitepriem. Das börsennotierte Unternehmen baut seinen Standort in Leuna derzeit deutlich aus. [Weiterlesen] Quelle: www.apotheke-adhoc.de
Ärztliche Verantwortung stärken, Missbrauch verhindern: Mit dem reformierten Medizinalcannabisgesetz (MedCanG) hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) Gesundheitsschutz im Sinn. Für die Durchsetzung des geplanten Versandverbots von Cannabisblüten schwinden aber die Chancen. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Berlin – Einige medizinische Cannabisblüten werden in Deutschland bestrahlt. Das dient der Produktsicherheit, um Mikroorganismen wie Schimmel, Bakterien und Pilze zu eliminieren. Ganz so einfach ist die Umsetzung für Hersteller allerdings nicht: Für jedes Kultivar muss eine separate Lizenz vorliegen. Der Hersteller Remexian ist in die Kritik geraten, weil er mehrere Kulturen mit derselben Lizenz bestrahlt haben […]
Analyse 2019 bis 2023 am Kepler Universitätsklinikum Alkoholvergiftungen stellen am Kepler Universitätsklinikum bei Minderjährigen nach wie vor den größten Anteil von akuten stationären Aufnahmen in Zusammenhang mit Suchtmittelkonsum dar. Die aktuellen Daten zeigen jedoch einen leichten Rückgang dieser Alkoholvergiftungen. Gleichzeitig kommt es zu einer bedenklichen Zunahme an Nachweisen von Cannabis und Kokain, häufig im Rahmen […]
Eine Onlineplattform warb für Cannabis-Lieferungen über Lieferando. Die Apothekerkammer Nordrhein (AKNR) hat jetzt eine einstweilige Verfügung gegen den Anbieter erwirkt. Die Kammer betont, dass Rx-Arzneimittel nicht wie gewöhnliche Konsumgüter beworben werden dürfen. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Das Spezialpharmaunternehmen Medios betritt den Medizinalcannabismarkt. Dafür schließt sich der Anbieter von Individualmedizin mit dem niederländischen Cannabisanbieter Bedrocan International zusammen. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Medikamente auf Cannabis-Basis helfen bei chronischen Nervenschmerzen möglicherweise nicht oder nur wenigen Menschen, verursachen aber möglicherweise häufig unerwünschte Wirkungen. Das zeigt ein jetzt veröffentlichter, aktualisierter Cochrane Review. Allerdings ist die Studienlage derzeit unbefriedigend. Forschende fordern daher weitere Untersuchungen mit mehr Teilnehmenden und längerer Laufzeit, um das Verhältnis von potenziellem Nutzen und Risiken besser einschätzen zu […]
Charleston – In Ermangelung eines Medikaments zur Behandlung der Cannabiskonsumstörung haben US-Forschende den partiellen Nikotin-Agonisten Vareniclin, der zur Tabakentwöhnung entwickelt wurde, in einer randomisierten Studie mit Placebo verglichen. Nach den in Addiction (2026; DOI: 10.1111/add.70296) publizierten Ergebnissen wurde nur bei den männlichen Teilnehmenden eine Reduktion des Cannabiskonsums erreicht. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Bath – Ab welcher wöchentlichen Menge Tetrahydrocannabinol (THC) wird ein Cannabiskonsum problematisch? Das beschreiben Forschende um Rachel Lees Thorne von der Universität Bath im Rahmen der in Addiction publizierten CannTeen-Studie (2026; DOI: 10.1111/add.70263). Sie definierten darin Schwellenwerte für einen Konsum von Cannabis, ab denen Erwachsene und Jugendliche in der Regel eine Cannabiskonsumstörung entwickeln. [Weiterlesen] Quelle: www.aerzteblatt.de
Um Missbrauch zu begegnen, will das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Zugang zu medizinischen Cannabisblüten erschweren. Die ABDA begrüßt die geplanten Verschärfungen. Cannabisanbieter laufen hingegen Sturm. Vor der Anhörung im Gesundheitsausschuss positionieren sich die Cannabisverbände. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Den Zugang zu medizinischen Cannabisblüten will das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verschärfen. An diesem Mittwoch berät der Gesundheitsausschuss des Bundestags über das neue Medizinalcannabisgesetz. Die ABDA plädiert dafür, auch Cannabis-Extrakte einzubeziehen, um Ausweichmanöver der Anbieter zu verhindern. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
Erneut hat die Apothekerkammer Nordrhein (AKNR) eine Cannabisplattform in ihre Schranken gewiesen. Bloomwell darf laut einem Beschluss des Landgerichts Frankfurt weder mit Rapper Sido als Testimonial werben noch kostenlose Rezepte in Aussicht stellen. Die Kammer appelliert vor der anstehenden Beratung im Gesundheitsausschuss an die Politik, beim reformierten Medizinalcannabisgesetz (MedCanG) hart zu bleiben. [Weiterlesen] Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de